Hausnotruf

Hausnotruf war von Anfang an eine Basisfunktion der UMO Notruf- und Servicezentrale. Durch das Drücken eines Knopfes auf einem Handsender, der entweder um den Hals oder am Handgelenk getragen werden kann, wird eine Alarmmeldung an die UMO Ruf- und Servicezentrale durchgegeben.

Anschließend wird der Notruf von einem Mitarbeiter in der Hausnotrufzentrale beantwortet, der über eine Sprachverbindung mit dem Kunden Kontakt aufnehmen kann. Falls erforderlich wird entsprechend einem hinterlegten Alarmplan die erforderliche Hilfe benachrichtigt. Diese kann durch Verständigen von Familienangehörigen oder einem Nachbarn, dem Hintergrunddienst des Hausnotrufanbieters, einer Pflegekraft oder im Notfall durch das Verständigen des Hausarztes oder Rettungsdienstes geschehen.

Auf die UMO lassen sich die verschiedensten Notrufgeräte praktisch aller am Markt vertretenen Hersteller aufschalten. Das gilt sowohl für herkömmliche analoge Geräte, wie auch für Geräte die mit einer IP-Verbindung oder über das Mobilfunknetz arbeiten.

 

Telemedizin

Unter Telemedizin wird die medizinische und pflegerische Unterstützung des Patienten aus der Ferne verstanden. Die Zahl der Anwendungen wächst aufgrund der technologischen Entwicklung ständig.

Insbesondere bei chronisch Kranken können durch die engmaschige Überwachung von medizinischen Parametern Untersuchungskosten beim Arzt oder im Krankenhaus eingespart werden.

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Beispiele für die Ergebung von Messwerten sind:

  • Gewicht
  • Temperatur
  • Blutdruck
  • Blutzuckerwerte
  • Lungenfunktion (COPD)
  • Herzfunktionen (ECG, Herzrhythmus)
  • Einnahme von Medikamenten

Die häufigere Ermittlung von Messwerten führt dazu, dass Abweichungen früher erkannt und damit Spätfolgen vermindert werden. In der UMO Ruf- und Servicezentrale werden dazu die Normwerte hinterlegt und bei Abweichungen wird automatisch ein Alarm ausgelöst und der behandelnde Arzt benachrichtigt. Dieser kann dann beispielsweise eine rechtzeitige Änderung der Medikation veranlassen.

Beispiel: Beim einem Diabetespatienten wird mit Hilfe eines Triagesystems (Frage und Antwort) täglich der Gesundheitszustand erfragt, täglich sein Blutzucker, Gewicht und Blutdruck gemessen und die Einnahme von Medikamenten überprüft. Diese Informationen werden zentral in der UMO gespeichert, so dass bei Abweichungen direkt eingegriffen werden kann. Beispielsweise ist es möglich, die Insulindosierung frühzeitig anzupassen, bevor ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel wichtige Organe irreversibel schädigt.

Diese Form der präventiven Versorgung kann stationäre Krankenhausaufenthalte chronischer Patienten verringern und somit die Lebensqualität dieser Patienten erheblich verbessern.

Prevention

Prävention – Frühindikatoren

Wer möchte nicht bei bester Gesundheit alt werden und so lange wie möglich vital und aktiv bleiben? Es wäre wünschenswert, wenn jeder seinen persönlichen Berater hätte, der ihm beim gesunden Altern zur Seite steht. Jemand der bemerkt, wenn es Ihnen seit dem letzten Kontakt schlechter geht und Ihnen dabei hilft, Ihre Gesundheit zu fördern.

Er schickt Sie zum Arzt, wenn es erforderlich ist und motiviert Sie zu mehr Bewegung. Und wenn es Ihnen etwas schlechter geht, kümmert er sich um Sie und behält Ihre Vitalwerte im Auge, damit Ihr Gesundheitszustand stabil bleibt.

In Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern entwickeln wir von Verklizan das Frühindikatoren-Präventionsprogramm, mit dem Hausnotruf- und Servicezentralen ihren Teilnehmern genau solche Betreuungsmöglichkeiten für ein aktives und gesundes Altern anbieten können. Das Programm setzt sich aus einer Reihe von proaktiven Diensten zusammen, die auf der innovativen Anwendung von Technologien und dem Telefon basieren.

Möchten Sie mehr über unsere Sicht der Dinge und unser Projekt „Überwachung von Frühindikatoren über die UMO“ erfahren? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

 

Mobiler Notruf

Die mobile Alarmierung bietet Sicherheit auch außerhalb der eigenen vier Wände. Der Standort der Person, die sich in Not befindet, kann genau bestimmt werden.

Ein Mobilfunkendgerät, ausgestattet mit einem GPS Empfänger, ruft die UMO Ruf- und Servicezentrale an. Neben der Identifikationsnummer des Geräts (meist die Rufnummer) werden ebenfalls die Positionsangaben übermittelt. Mit Hilfe einer detaillierten Landkarte kann in AlarmPost die Position somit eindeutig bestimmt werden.

Eine spezielle “Such-und-Finde”-Funktion ermöglicht dem Mitarbeiter der Zentrale zugleich auch das Orten einer Person. Diese Funktion kann zum Beispiel zum Auffinden von „Wegläufern“ verwendet werden, das sind Patienten mit Demenz, die dazu neigen, ihren Wohnort zu verlassen und dann hilflos herumirren… 
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 Auch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes oder von Wachdiensten können die mobile Alarmierung nutzen. Sich im Einsatz sicher zu fühlen ist heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich. Dieses Gefühl der Sicherheit kehrt zurück, wenn man weiß, dass mit nur einem Knopfdruck eine Verbindung mit der Ruf- und Servicezentrale hergestellt werden kann.

Ein weiteres Anwendungsgebiet der mobilen Alarmierung ist das so genannte track-and-tracing von Gütern, z.B. Autos, Boten oder Containern. Wenn ein überwachtes Objekt einen bestimmten Bereich verlässt, wird automatisch ein Notruf an die UMO ausgelöst.

Callcenter

Bei der Anwendung der UMO als Callcenter dient die UMO-Datenbank als zentraler Informationsspeicher. In Abhängigkeit von gewählter Rufnummer und Anrufer werden dem Bearbeiter alle relevanten Informationen am Bildschirm angezeigt. Bereitschaftsdienste, Beantwortung von Kundenanfragen, Herausgabe von Informationen, Bestellungen, Telemarketing: All das kann durch das UMO-Callcenter bearbeitet werden. Die vom Callcenter-Agenten aufgenommenen Informationen werden per Mail oder Fax an den zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet.

Kundenanrufe werden automatisch an den jeweiligen Agenten weitergeleitet, der die richtigen Kompetenzen besitzt, zum Beispiel in Bezug auf die gesprochene Sprache, den Beruf oder die Fragestellung des Kunden. Eine integrierte Spracherkennung (Integrated Voice Response – IVR) innerhalb der UMO Ruf- und Servicezentrale sorgt für die richtige Weiterleitung des Kunden. Wartezeiten können somit minimiert werden, während die Besetzung des Callcenters optimal genutzt wird… [ Mehr ]

UMO beinhaltet in seinem Callcenter-Modul ein sehr starkes Werkzeug, womit nicht nur Notrufzentralen Ihren Kunden noch breitere Dienstpakete anbieten können. Merkmale des Callcenter-Moduls sind:

  • Völlige Integration in ProAlert Alarmpost und CRM, Mitarbeiter müssen nur mit einer Anwendung arbeiten, auch wenn sie sowohl Notrufe wie auch Telefonanrufe bearbeiten
  • Integriertes und interaktives Spracherkennungssystem (IVR)
    Fähigkeiten (Skills) des Callcenter-Agenten sind frei definierbar
  • Automatic Call Distribution (ACD); Gespräche werden direkt durchgestellt zu freiem Mitarbeiter
  • Skill basiertes Routing, Skills sind selbst konfigurierbar
  • Kundenerkennung in ProAlert-Datenbank
  • Dokumentenverwaltung, auch via Word, HTML und PDF
  • Anwendungen von Dritten können aus Alarmpost heraus gestartet werden.
  • Detaillierte grafische Managementberichte
  • So bietet das UMO-Callenter alle Möglichkeiten, die eine Software für den Inbound-Betrieb benötigt. Sie ist

 

Loneworker Modul

as Loneworker Modul schützt gefährdete, allein arbeitende Personen. Dies können z. B. Personen sein, die alleine in sozialen Brennpunkten oder in anderweitig gefährlichen Umgebungen arbeiten.

Beispiele dafür sind:

  • Pflegekräfte
  • Waldarbeiter
  • Techniker, die Brunnenschächte oder Sendeanlagen warten
  • Ärzte
  • Stromableser
  • Und viele andere mehr… 
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Der Alleinarbeiter meldet sich vor Beginn seiner Tätigkeit im Sprachsystem der UMO an und spricht auf, wo er sich befindet und wie lange seine Tätigkeit voraussichtlich dauern wird.

Hat er bis zum Ende des gewählten Zeitraums keine Fertigmeldung abgegeben, wird ein Alarm erzeugt und vom Disponenten in der Notrufzentrale bearbeitet. Dieser kann dann die aufgesprochene Information über den Einsatzort abhören und dorthin entsprechende Hilfskräfte entsenden.

Videokommunikation

Die Nutzung der Videokommunikation nimmt derzeit in Europa deutlich zu. Über den UMO Video-Server können alle Endgeräte, die die Standards H.323, H.264 und SIP unterstützen, mit dem Disponenten in der Zentrale kommunizieren. Die Videokommunikation ist eine modulare Erweiterung der UMO Plattform und vollständig in Alarmpost integriert.

Die Nutzung der Videokommunikation nimmt derzeit in Europa deutlich zu. Über den UMO Video-Server können alle Endgeräte, die die Standards H.323, H.264 und SIP unterstützen, mit dem Disponenten in der Zentrale kommunizieren. Die Videokommunikation ist eine modulare Erweiterung der UMO Plattform und vollständig in Alarmpost integriert…. [ Mehr ]

In enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Herstellern werden diese Protokolle in die UMO implementiert. Merkmale der Videokommunikation:

  • Zusatzmodul, vollständig in die UMO integriert
  • Videotelefonbuch mit Verbindungsstatus
  • Routing der Videoalarme zu den entsprechend ausgestatteten Disponenten
  • Video Standards: H323, H264 oder SIP
  • Sprache: VoIP
  • Videobilder können alternativ auch auf einen externen Monitor übertragen werden
  • Video- und Sprachaufzeichnung ist möglich.

Telemonitoring

Telemonitoring ist das Überwachen von Verhaltensmustern aus der Ferne bei älteren und hilfebedürftigen Menschen.

Falls Abweichungen von diesen Verhaltensmustern registriert werden, z.B. beim Aufstehen, zu Bett gehen, Toilettengebrauch, Einnehmen von Medikamenten oder Mobilität in der Wohnung, kann dies ein Signal für eine Veränderung des Gesundheitszustandes sein, ohne dass der Patient selber einen Alarm oder Hilferuf abgibt. Durch das Anbringen einfacher Messpunkte in der Wohnung, die Bewegungen registrieren und Abweichungen an die UMO Ruf- und Servicezentrale melden, kann das Telemonitoring ausgelöst werden.

Terminverwaltung

Die Terminplanung ProAlert Agenda kann dazu verwendet werden, regelmäßige telefonische Kontakte mit Teilnehmern zu planen. So wird bei einem unserer Kunden jeder der Teilnehmer einmal wöchentlich von seinem „Paten“ – einem ehrenamtlichen Mitarbeiter – zu einer festen Zeit angerufen und nach seinem Befinden gefragt.

Durch das innovative Skill-Management der UMO sehen die Paten – sie arbeiten mit der Rufbearbeitungssoftware Alarmpost – nur die anstehenden Patenanrufe, nicht aber die anstehenden Notrufe. Im Gespräch mit dem Teilnehmer können sie aber jederzeit auch auf die Historie des Teilnehmers zurückgreifen und somit zum Beispiel nachfragen, ob er sich denn vom nächtlichen Sturz gut erholt habe und ob er weitere Hilfe benötige.

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Virtueller Schlüssel

Jeder an die UMO angeschlossene und registrierte Mitarbeiter eines Pflegedienstes oder ein Familienmitglied hat die Möglichkeit, die Tür des Kunden mit seinem Mobiltelefon zu öffnen. Dazu wird an der Wohnungstür ein spezieller Öffnungsmechanismus angebracht. Daher muss man nicht jedes Mal erst zum Schlüsselkasten oder zum Büro gehen, um einen Hausschlüssel abzuholen.

Der Pflegedienstmitarbeiter wählt eine spezielle und zentrale UMO-Telefonnummer. Über die Nummernerkennung kann der Pflegedienstmitarbeiter identifiziert werden. Dieser gibt einen speziellen Kundencode ein. Nach der Akzeptanz des Codes wird ein Signal an den Türöffner gesendet. Alle Aktionen werden zentral in der UMO registriert, diese Angaben können dann später als Managementinformation oder zur Kontrolle abgefragt werden.

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